Wir möchten Ihnen an dieser Stelle zunächst ein paar Tipps geben, wie Sie Ihrer Katze den Weg zu Ihnen zurück erleichtern können.

Katzen haben ein besonderes Talent, nicht gefunden zu werden, wenn sie dies nicht wünschen. Bedenken Sie deshalb bitte folgende Versteckmöglichkeiten: Die Katze kann im Haus versteckt (Nickerchen im Schrank) oder eingesperrt (und dann eingeschlafen) sein. Dann wird sie erst auf Ihre Rufe antworten, wenn es ihr passt - suchen Sie also sehr sorgfältig und peinlichst genau.

Sie kann versehentlich beim Nachbarn eingesperrt worden sein (z.B. Gartenhäuschen, Keller). Sie kann aber auch einen Unfall gehabt haben und irgendwo verletzt liegen. Ebenso kann sie sich nach einem Unfall unter Schock (Verkehr, Zusammenstoss mit Hund, Sturz) verkrochen haben (Keller, Holzstapel, Gebüsch, auf einem Baum). Suchen Sie alle diese Möglichkeiten unter Lockrufen ab, wobei Sie den Suchradius (etwa 500 Meter rund um das Zuhause) zunehmend vergrössern.

Wiederholen Sie die Suche mit Rufen nach einiger Zeit - es kann sein, dass die Katze ihr Versteck jetzt satt hat oder nicht mehr ganz so geschockt und verängstigt ist und ihnen jetzt antwortet. Wiederholen Sie die Suche auch nachts, wenn alles ruhig ist, falls ihre Katze sehr verschreckt sein könnte. Lockrufe immer mit ruhiger, moderater Stimme, ihre Unsicherheit oder Verzweiflung verängstigt das Tier nur noch mehr.

Entläuft die Katze in einer ihr fremden Umgebung, z.B. auf dem Weg zum Tierarzt oder aus einer Katzenpension, so wird sie nach unseren Erfahrungen in der Nähe bleiben. Es sollte sofort draussen Futter aufgestellt werden, um sie anzufüttern und am Platz zu halten. Bitten Sie einen örtlichen Tier- oder Katzenschutzverein um Hilfe, leihen sie sich dort eine Katzenfalle und stellen Sie diese möglichst für andere nicht sichtbar (hinter Gebüsch oder Gebäude) über mehrere Tage mit Futter auf. Kontrollieren Sie die Falle regelmässig nach den Anweisungen des Tierschutzvereins. In vielen Fällen gingen die Ausreisser im wahrsten Sinne des Wortes recht kurzfristig "in die Falle".

Es ist natürlich auch möglich, dass die Katze versehentlich in einem Lieferwagen oder von einem Auto mitgenommen wurde. Leider kann die Katze auch gestohlen, überfahren oder von einem Jäger erschossen worden sein.... (Jagdsaison ist vom 01.11. bis 31.01.)

Nach maximal 24 Stunden sollten Sie noch aktiver werden:

Sprechen Sie alle Nachbarn (oder Bewohner am Trennungsort) an und bitten Sie um Mithilfe. Fragen Sie wiederholt bei folgenden Stellen im weiteren Umkreis nach:

Tierschutzvereine, Tierheime, Katzenschutzvereine, Forstämter, Ordnungsämter, Tierärzte, Tierkliniken, Rasseverbände, Polizei, Tierkörperverwertungsanstalt (Gewissheit ist besser als ewige Sorge).

Melden Sie das Tier unbedingt bei allen Tierheimen und allen Tierschutzvereinen, Katzen zusätzlich auch bei allen Katzenschutzvereinen im weiten Umkreis als vermisst.

Am besten erfolgt die Meldung schriftlich! Fertigen Sie dafür am Besten ein Suchplakat an, auf dem folgende Angaben stehen sollten: Name, Rasse, Geschlecht, kastriert?, tätowiert?, gechipt?, Fellfarbe und -zeichnung, besondere Kennzeichen, Alter und ein Foto, denn insbesondere Katzen lassen sich sehr schwer verbal beschreiben ("Katze, schwarz-weiß" ist nach unseren Erfahrungen ein sehr dehnbarer Begriff).

Hängen Sie diese Suchplakate in den umliegenden Strassen aus und/oder werfen Sie diese in den Briefkästen ein.

Ganz besonders wichtig:

Melden Sie das entlaufene Tier auch unbedingt folgenden spezialisierten Stellen:

TASSO Haustierregister
Frankfurter Str. 20, 65795 Hattersheim,
Tel.: (06190)937300
Fax: (06190)937400
Internet: www.tiernotruf.org
Email: tasso@tiernotruf. org
 

Deutsches Haustierregister
im deutschen Tierschutzbund e.V
.

Baumschulallee 15, 53115 Bonn,
Tel.: (01805)231414
Fax: (0228)6049640
Internet: www.tierschutzbund.de
Email: bg@tierschutzbund.de
 

Weitere Links von bekannten Katzenschutzorganisationen oder Haustierregistern,
denen Sie den Verlust Ihres Haustieres ebenfalls melden sollten,
haben wir Ihnen hier zusammengestellt:

Suchplakate können Sie darüber hinaus bei Tierärzten und Tierkliniken, bei Vereinen, an schwarzen Brettern (Supermarkt, Schule, Kindergarten, Bibliotheken, Kirchen, Gaststätten, öffentlichen Gebäuden, Bahnhöfen, Bushaltestellen, Post - also überall, wo viel Publikumsverkehr ist) und an exponierten Stellen (Glascontainer, Laternenpfähle etc.) aufhängen und in die Briefkästen der Nachbarschaft werfen.

Sprechen Sie Personen an, die viel herumkommen: Briefträger, Zeitungsausträger, Taxi- und Kurierfahrer, lokale Speditionen und Transportdienste, und bitten Sie diese, die Augen offen zu halten.

Geben Sie unbedingt wiederholt Suchanzeigen in den Zeitungen und Anzeigenblättchen im Umkreis auf! Mit der Superkombinationsanzeige der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung beispielsweise erscheint Ihre Suchanzeige automatisch in den hiesigen Tageszeitungen, sowie in den Anzeigenblättern "Cux-Kurier" und "Hadler-Kurier".

Cuxhavener NachrichtenMit einer Anzeigenschaltung als sog. Superkombination erreicht Ihr Hilferuf gleich alle Tierfreunde in Stadt und Landkreis Cuxhaven (private Kleinanzeigen als Superkombi schon ab 8,- EUR - einfach auf den Button klicken). Bitten Sie die Leute, auch in den Kellern und Garagen nachzusehen, weil Ihr Tier eingesperrt sein könnte!

Setzen Sie eine Belohnung aus, damit dem Menschen, der vielleicht Ihr Tier aufgenommen hat, die Trennung leichter fällt. Eine moderate Belohnung kann darüber hinaus Kinder und andere zu verstärktem Suchen und Nachfragen motivieren.

Letzte Aktualisierung: Montag, 25. Februar 2013

 

Besucher unserer Seite:


Besucherzähler